Zubehör

für den komfortablen und sicheren Einsatz der Helikites

Für Helikite-Systeme in den verschiedenen Größen und Konfigurationen ist bei uns eine Reihe an Zubehör erhältlich. Hier finden Sie die generellen Beschreibungen. Welche genaue Zusammenstellung in Ihrem Falle geeignet, nützlich oder gar notwendig ist, wird im Rahmen Ihrer Anfrage geklärt. Für einige Helikites bieten wir auch Komplett-Bundles an.

Winden/Haspel

zum sicheren und komfortablen Auflassen, Halten und Einholen Ihres Helikite

Die meisten Leute, die einen kleinen Helikite kaufen, verwenden eine dieser Handhaspeln, die aus Hickory-Holz handgemacht sind – einfach und zuverlässig.

Sie kann für Helikites bis zu 6 m³ bei leichtem Wind verwendet werden. Bei starkem Wind sollte sie nur für Helikites bis 3 m³ verwendet werden.

Eine starke und zuverlässige elektrische 12-Volt-Winde, die gut für Helikite-Einsätze geeignet ist. Sie hat in der Standardausführung eine relativ hohe Geschwindigkeit von ca. 20 Metern/Minute. Das Getriebe und die Seilführungsrolle sind für den Einsatz von Dyneema-Seilen optimiert. Sie ist wetterfest und auch für den Einsatz auf See geeignet.

Sie kann direkt von einer 12-Volt-Autobatterie oder einer anderen geeigneten 12-Volt-Versorgung betrieben werden und per Funk oder Kabel fernbedient werden. Sie verfügt über eine optionale Halterung, die eine direkte Befestigung an der Anhängerkupplung eines Fahrzeugs ermöglicht. Sie kann auch auf die Ladefläche eines Zugfahrzeugs oder andere geeignete flache Oberfläche geschraubt oder direkt auf dem Boden verankert werden.

Spezifikation:

  • Elektrische Winde 12 V
  • Gewicht: 60 kg
  • Maße: L = 60 cm, T = 20 cm, H = 33 cm
  • Geschwindigkeit: 20 m/min, beide Richtungen
  • Schwerlast-Reihenschlussmotor liefert starkes Drehmoment
  • Integrierte wasserdichte Steuereinheit
  • Das 3-stufige Planetengetriebe läuft kühl, so dass es die Dyneema-Schnur nicht beschädigt
  • Automatische Doppelkonusbremse, außerhalb der Trommel, damit der Trommelkern nicht erwärmt wird
  • Glatte Aluminium-Seilführungsrolle für Dyneema-Seile
  • Drehbare Zahnkranzkupplung, freies Abspulen des Seiles ist möglich (für Helikite nicht empfohlen)
  • Einfache Installation und Wartung
  • Wasserfest versiegelt
  • Empfohlene Stromversorgung: Batterie 12 V, 100 Ah für 30 Minuten Dauerbetrieb
  • Zwei Batterien für längere Verwendung empfohlen

Diese Winde ist auch mit größerer Trommel für höhere Geschwindigkeiten erhältlich.

Mobile Winde mit 4,5-PS-Motor. Kann am Boden, auf Schiffen oder von einem Pick-up aus betrieben werden. Abnehmbare Räder, Stand-Alone-System.

Spezifikation:

  • Leistung: 4,5 PS Honda Benzinmotor
  • Gewicht: 120 kg
  • Maße mit Rädern: L = 100 cm, B = 50 cm, H = 70 cm
  • Maße ohne Räder: L = 100 cm, B = 50 cm, H = 60 cm
  • Geschwindigkeit: 50 m/min, vorwärts und rückwärts
  • Max. empfohlener Arbeitszug 200 kg
  • Max. Seilzug 300 kg
  • Automatische 90-Grad-Getriebebremse, plus Fußbetätigung der Scheibenbremse
  • Vollständige Sicherheitsfunktionen
  • Geeignet für Glasfaser

Ursprünglich für die britische Armee und ihre FEP-Generatoren entworfen, kann sie in der Größe geändert oder für landesübliche Spannungen angepasst werden.

Geeignet für Glasfaser.

Sehr kraftvolle Benzin- oder Diesel-Motorwinde mit Direktantrieb. Ursprünglich für den Einsatz auf US-Marineschiffen entworfen, ist sie genauso für den Einsatz an Land geeignet.

Spezifikationen:

  • Leistung: 22 PS OHV Honda Benzinmotor (andere möglich)
  • Gewicht: 1.225 kg
  • Gesamtabmessungen mit Rädern und Anhängerkupplung verstaut: L = 232 cm, B = 150 cm, H = 146 cm
  • Geschwindigkeit: 100 m/min, vorwärts und rückwärts
  • Max. empfohlene Arbeitszugleistung: 750 kg
  • Max. Zug: 1000 kg
  • Bremse: Hebelbetätigte Doppelscheibenbremsen
  • Geeignet für Glasfaserkabel

BigBags

Der BigBag verfügt über Schlaufen an den Ecken, über die er am Boden verankert oder beschwert werden kann. Im vorderen Ende befindet sich eine Öffnung, über die das Befüllventil des Helikite erreichbar ist.

Der Helikite wird im BigBag befüllt. Der Füllvorgang kann über die mit Kordelzug verschließbare Rückseine kontrolliert werden. Der volle Helikite kann dann über diese Rückseite für den Aufstieg herausgenommen und auch später dort wieder untergebracht werden, z.B. um ihn in einem Anhänger oder Lieferwagen zu transportieren, ohne Beschädigungen befürchten zu müssen.

Helibase

Die Helibase ermöglicht es, die größten Helikites bei jeder Wetterlage von nur ein oder zwei Personen sicher und einfach zu handhaben. Dies reduziert den Personalbedarf und erhöht die Sicherheit für die Bediener. Die Helibase macht die Bereitstellung des Helikite schnell, einfach, stressfrei und sicher.

Die Flugleine führt von der Winde zur Mitte der Helibase und von dort zum Schlepppunkt des Helikite. Dies ermöglicht es, den Helikite in die Helibase zu ziehen, ohne dass ein Bediener eingreifen muss. So kann der Helikite bei jedem Wetter einfach gehandhabt werden, da die Winde die ganze Belastung übernimmt.

Auch die Befüllung wird erleichtert. Bei Wind, wird der noch leere Helikite von mehreren Seiten an die Helibase gebunden, so dass er immer unter Kontrolle ist. Damit ist das Risiko einer Beschädigung des Helikite-Ballons während der Befüllung minimiert. Bei schwachem Wind muss nur die Mitte des Helikite gesichert werden.

Helibase Eigenschaften:

  • Hält Helikites vom Boden und scharfen Objekten fern
  • In wenigen Minuten einzurichten
  • Standzeiten über Monate aufgeblasen
  • Robust. Widersteht extremen Temperaturen, Feuchtigkeit und Kälte
  • Leicht. Von ein oder zwei Personen zu tragen
  • Verpackt in einer kompakten Tasche zur Aufbewahrung
  • Farblich gestaltbar
  • Vielseitig. Ermöglicht die sichere Bedienung von Helikites vom Boden, Dächern, Anhängern, Booten oder Lastwagen aus.

Die Helibase ist je nach Größe des eingesetzten Helikites in drei Größen erhältlich.

Fernausgelöste Notentleersysteme

Unter bestimmten Umständen gelten gesetzliche Anforderung für Aerostaten, für den Fall, dass sie sich losreißen ein Notentleersystem zu besitzen. Dadurch sollen Schäden an z.B. Gebäuden oder Oberleitungen und ein Eingriff in den Luftverkehr verhindert werden.

Die wenigsten gefesselten Ballonanwendungen sind in der Lage, mehr als ein paar dutzend Meter aufzusteigen, was bedeutet, dass ein einfaches zweites Seil zu einer Notentleerung meist ausreicht. Allerdings fliegen Helikite-Aerostaten hunderte oder gar tausende Meter hoch, was ein zweites Seil ungeeignet macht. Allsopp Helikites hat daher verschiedene Methoden zur Notentleerung von Helikites (und anderen Aerostaten) für den professionellen Einsatz entwickelt.

Der Luftdruck verringert sich mit der Höhe. Ein Sensor am Aerostat erfasst die Differenz zwischen dem atmosphärischen Luftdruck seiner Starthöhe und seinem aktuellen Luftdruck. Stellt er fest, dass der Helikite eine zu große Höhe hat, wird eine Heißdraht-Schneidevorrichtung initiiert, die ein großes Loch im Ballon erzeugt, wodurch das Helium entweicht und den Helikite zum Absinken veranlasst. Dieses System erfordert außer der anfänglichen Einstellung der Höhenparameter keine menschliche Interaktion und sollte daher alle gesetzlichen Anforderungen erfüllen.

Ein verschlüsseltes Funksignal wird vom Bodenstationssender zum Empfänger am Helikite gesendet, der eine Heißdraht-Schneidevorrichtung aktiviert, um ein Loch in den Ballon zu schneiden, wodurch das Helium entweicht und der Helikite sinkt. Das Signal kann bis zu 10 km gesendet werden. Dies ist eine sehr schnelle Methode, einen Helikite herunterzuholen.

Die HCS-03M ist eine Sicherheitsvorrichtung für gefesselte Helium-Ballone, Blimps oder Helikites. Es wurde entwickelt, um den Ballon im Falle eines Seilbruchs zu entleeren, um die Nutzlast zu retten und andere Luftraumnutzer zu schützen. Es verwendet das GPS-Satellitensystem, um die Position des Ballons zu überwachen. Wenn sich der Ballon mehr als einen bestimmten Abstand von seinem Startpunkt entfernt, leitet der HCS-03M Strom durch einen Schneidedraht auf der Ballonhülle. Durch das entstehende Loch entweicht das Helium und der Ballon sinkt.

Eigenschaften

  • Einfache Bedienung
  • Geringes Gewicht
  • Kann Blimps, Helikites und andere gefesselte Ballone schützen, wenn nicht genügend freier Auftrieb vorhanden ist, um ein herkömmliches barometrisches oder druckgesteuertes Notentleersystem auszulösen
  • Kann anstelle eines Aufreißsystems mittels einer zweiten Leine verwendet werden