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LTA auf der Horizonte Zingst

von Andreas Werner |

Arbeiten, wo andere Urlaub machen. So ging es uns über das vergangene lange Wochenende. Und das war mal Arbeit, die richtig Spaß gemacht hat! Wir waren mit unserem Helikite und der frisch eingetroffenen neuen Kamera auf dem Umweltfotofestival Horizonte Zingst.

Von Donnerstag bis Samstag stand der Helikite weithin sichtbar über dem Zentrum des Festivalareals des Horizonte Zingst. Das konnte kaum besser sein, auf der Deichkrone, direkt neben dem Aufgang zur Seebrücke einerseits und dem Zugang zum Ort mit den Messeständen – dem zentralen Platz im Seebad Zingst. Einziger Nachteil dieses Standortes war, dass wir den Helikite am Nachmittag alle zwei Stunden einholen mussten, da dann die Greifvogelschau stattfand. Die sind es nicht gewohnt, dass etwas Größeres über Ihnen schwebt. Doch durch das ständige Auf und Ab erhielten wir noch einmal mehr Aufmerksamkeit.

Dass man damit auch gut Werbung machen kann, bewies unser Banner. Höher und weithin besser sichtbar war natürlich keine andere Werbung. Da konnten selbst die großen Marken der Fotografie nicht mithalten.

Was aber die Leute nachhaltig faszinierte, war der stabile Blick von oben auf das Geschehen und das Heranzoomen an Details mit bis zu 30-facher Vergrößerung. Das konnten sie jederzeit auf dem Bildschirm an unserem Stand betrachten – und dabei sogar selbst die Kamera steuern, ohne Gefahr eine Drohne zum Absturz zu bringen.

Das Highlight war die Live-Einspielung vom Ballon zur Abendveranstaltung am Strand, der sogenannten „Bilderflut“. Zu diesem täglichen Abschluss des Festivaltages, bei dem Zusammenschnitte der wichtigsten Momente des Tages und eine Prämierung des „Bild des Tages“ bei Musik und guter Laune stattfanden, steuerten wir die Eröffnung bei. Etwa 20 Minuten direkt von unserer Steuerungseinheit neben dem Projektorraum wurden Livebilder vom Sonnenuntergang, der Festivalstimmung, von Strand und Feiernden eingespielt, die, als sie erstmal begriffen hatten, von wo das aufgenommen wird, fleißig unserem Helikite zuwinkten und posierten.

Das war der erste Test mit der neuen Zoomkamera am Helikite, der sehr erfolgreich verlief. Die genutzte Drohnentechnik hat sich als geeignet erwiesen, sofern sie an die Gegebenheiten des Helikites angepasst wird – was uns ganz zweifellos gelungen ist. Einige Verbesserungen werden in den nächsten Wochen noch eingebaut.

Das System ist damit sofort einsatzfähig – neben der Kamera auch für Mess- oder Sendegeräte aller Art, zuverlässig, ausdauernd und bei fast jedem Wetter, sei es bei Großveranstaltungen, zur Natur- bzw. Gebietsbeobachtung oder für Einsatzgebiete, die wir noch gar nicht kennen.

Unser Team steht bereit!

Helikite
Helikite mit Zoom-Kameraeinheit
Helikite mit Banner
Der Helikite musste bis zu 40 km/h Wind trotzen – kein Problem! Und beim nächsten Mal machen wir das Banner größer ;-).
Seebrücke Zingst
Das ist noch nicht der maximale Zoomfaktor.
Bilderflut
Nachdem das Prinzip klar war, animierten uns immer wieder Gruppen aus dem Publikum zum Ranzoomen. Aufnahmen machten wir davon natürlich nicht.
Helikite-Basis